Kollagen rückt zunehmend in den Fokus moderner Anti-Aging- und Hautpflegekonzepte. Es ist als wichtiger Faktor für die Spannkraft sowie Geschmeidigkeit der Haut bekannt und erfüllt vielfältige Funktionen im Körper. Damit verbunden ist auch ein wachsendes Interesse an der Möglichkeit einer gezielten Kollagenzufuhr, einerseits im Rahmen der Ernährung und andererseits in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Die sozialen Medien tragen ebenfalls dazu bei, dass die vielfältigen Möglichkeiten von Kollagen das öffentliche Interesse verstärken.
Die Aufgabe von Kollagen
Kollagen ist ein relevantes Strukturprotein innerhalb des menschlichen Körpers. Es bildet einen wesentlichen Teil der Proteinmasse und sorgt im Gewebe für Form und Festigkeit. Dabei ist Kollagen insbesondere für die tragende Funktion von Haut, Knochen sowie Bindegewebe zuständig. Doch es stützt den Körper nicht nur, sondern sorgt auch dafür, dass die Haut elastisch bleibt und Belastungen standhält.
In der Haut befindet sich Kollagen vor allem in der Dermis (Lederhaut). Zusammen mit der körpereigenen Hyaluronsäure und Elastin sorgt es für die Bildung eines feuchtigkeitsbindenden und haustraffenden dichten Netzwerkes. Dieses ist Voraussetzung für die Struktur der Haut und gleichermaßen für ihre Funktionalität.
Kollagen im Verlauf des Alterns
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Produktion von Kollagen im Körper. Die Kollagenfasern werden mit der Zeit dünner und büßen allmählich an Stabilität ein. Dieser Prozess beginnt bereits im jungen Erwachsenenalter und setzt sich langsam fort. Langfristig verändert sich die Elastizität der Haut und führt zu einer sichtbaren Veränderung der Hautoberfläche.
Die Alterungsmechanismen sind nicht die einzigen Faktoren, die zum Abbau von Kollagen beitragen. Auch der individuelle Lebensstil und äußere Belastungen tragen dazu bei – vor allem UV-Strahlung, Schlafmangel, Stress, unzureichende Ernährung und ein hoher Zuckerkonsum. Alle Einflüsse wirken in ihrer Gesamtheit kumulativ und können dazu beitragen, dass die Spannkraft der Haut nachlässt.
Externe Zufuhr von Kollagen
Das Interesse an einer äußeren Zufuhr von Kollagen ist groß. In der Kosmetik werden vor allem Cremes und Seren verwendet, in denen kollagenähnliche Stoffe beziehungsweise synthetisches Kollagen enthalten sind. Diese Produkte können dazu beitragen, die Oberfläche der Haut zu pflegen und Feuchtigkeit zu spenden. Da ein tiefes Eindringen in die Dermis jedoch nicht möglich ist, bleibt die Wirkung in der Regel auf die oberste Schicht der Haut beschränkt.
Auf Seiten der Ernährung unterstützen bestimmte Aminosäuren die körpereigene Kollagenbildung. So enthalten etwa manche Lebensmittel, darunter Fisch, Knochenbrühe, Eier und Hülsenfrüchte, entsprechende Bausteine. Zudem gilt Vitamin C als hilfreicher Cofaktor bei der Produktion von Kollagen. Eine insgesamt ausgewogene Ernährung kann hier einen Beitrag leisten, jedoch nicht die komplexen Mechanismen ersetzen, die zum normalen Alterungsprozess gehören und für den Kollagenabbau verantwortlich sind.
Kollagen als Nahrungsergänzungsmittel
Es gibt ein großes Angebot an Kollagen-Supplementen, die meist von Pulvern über Kapseln bis hin zu Trinkampullen reichen. Hochwertige BIOGENA Kollagen Produkte enthalten hydrolysiertes Kollagen, sogenannte Kollagenpeptide, die eine gute Bioverfügbarkeit aufweisen. Nahrungsergänzungsmittel können bei einem individuell bestehenden Bedarf als Unterstützung verwendet werden, ersetzen jedoch keine ausgewogene Ernährung.
Vor einer Einnahme ist es hilfreich, mit einem Arzt Rücksprache zu halten, um den Nutzen beziehungsweise den grundsätzlichen persönlichen Mehrbedarf zu klären. Ein aktueller Mikronährstoff-Status (Vollblutanalyse) kann hier eine sinnvolle Basis für eine Empfehlung sein. Dabei werden beispielsweise wichtige Co-Faktoren wie Vitamin C, Zink, Kupfer oder Eisen unter die Lupe genommen, die der Körper benötigt, um aus Aminosäuren Kollagen zu bilden.
Fazit
Der Rückgang von Kollagen im Körper ist ein normaler Teil des Alterungsprozesses. Eine Zufuhr von außen, etwa durch BIOGENA-Produkte, kann ein hilfreicher Baustein sein, sofern ein Mangel oder ein Mehrbedarf besteht. Es ist nicht für jeden Menschen erforderlich, überhaupt Supplements zu nehmen, eine medizinisch-fachliche Abklärung zum grundlegenden Nutzen sollte einer pauschalen Einnahme immer vorausgehen.
Glaube mir, wir hätten auch lieber etwas Leckeres aus Alfredos Pizzaria ...

