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Freitag der 13. und der Aberglaube in Italien

In ein paar Tagen ist es wieder so weit - der 13. Tag des Monats fällt auf einen Freitag. Oh mein Gott! Am besten verlassen wir gar nicht das Haus, ach was, das Bett. Ansonsten könnten wir mit dem linken Fuß aufstehen, eine schwarze Katze unseren Weg kreuzen, eine Leiter im Weg stehen oder der Spiegel allein schon vom Hineingucken zerbrechen. Nein, das möchten wir auf keinen Fall riskieren!

Lustig, oder, welche Aberglauben seit Jahrhunderten die Menschheit bewegen. Wobei, Aberglaube ist noch lang nicht Aberglaube. In Italien ist der Aberglaube wesentlich „lebendiger“ als in Deutschland und die Italiener glauben auch, dass ganz andere Dinge Unglück bringen. Welche das sind, wollen wir euch gerne verraten. Los geht’s!

Freitag der 13. ist in Italien am 17.

Die Italiener fürchten sich vor der Zahl 17. Allerdings ist diese nicht mit einem bestimmten Wochentag gekoppelt. Auch dort solltest du im besten Fall den ganzen Tag verschlafen, dann kann nichts passieren. Musst du doch mal aufstehen, achte darauf, dass keine besonderen Ereignisse wie eine Hochzeit oder ähnliches stattfinden. Und wenn sie doch stattfinden, mache einen großen Bogen um die Farbe Violett. Diese Kombination zieht Unglück quasi magisch an.

Wenn du jetzt grade in einem violetten Kleid auf dem Weg zur Hochzeit deiner besten Freundin bist, dann gibt es noch einen entzückenden Tipp, wie du Unheil abwenden kannst. Als Frau fasst du dir einfach mit der rechten Hand an die linke Brust. Ein bisschen Wackeln bringt eine Extraportion Glück. Als Mann fasst du - nun - sagen wir „eine Etage tiefer“. Sei also auf der Hut, dass dich dabei niemand beobachtet ...

Apropos Hut: Lege niemals einen Hut auf ein Bett

Wenn du eine Mütze oder einen Hut auf ein Bett legst, hat das schlimme Konsequenzen für ein Familienmitglied - denn es wird angeblich sterben. Ob es sich dabei um dich selbst oder jemand anderen handelt, ist wissenschaftlich noch nicht exakt belegt.

Schuhe verschenken

Du möchtest deiner italienischen Freundin eine Freude machen und ihr ein Paar Schuhe schenken. Hm, es könnte sein, dass sie dich augenblicklich verlässt. Denn Schuhe zu verschenken bringt in Italien - natürlich - Unglück. Daher schenkt man nur Toten neue Schuhe. Wenn du dennoch Schuhe als Liebesbeweis verschenken möchtest, dann schenke sie getrennt. An einem Tag den rechten, am nächsten Tag den linken.

Dann gibt es eben Blumen als Mitbringsel

Auch keine so gute Idee in Italien, denn insbesondere Chrysanthemen gelten als typische Friedhofsblumen. Die Schwiegermama in spe könnte einen Blumenstrauß also durchaus so verstehen, dass der potenzielle Schwiegersohn sie gerne auf dem Friedhof sehen würde.

Ausnahme: Die roten Rosen für die Liebste sind natürlich auch in Italien gern gesehen.

Der böse Blick

Okay, wer wird schon gerne angestarrt? In Italien ist die Angst verbreitet, dass diese Person einem beim Anstarren etwas Schlechtes wünscht. Aber auch dagegen hat der Italiener einen Trick. Einfach eine Faust machen und gleichzeitig den Zeigefinger und den kleinen Finger nach unten abspreizen. Und zack hat die negative Energie keine Chance mehr.

Die Italiener sehen Rot

Und das nicht nur, wenn sie wütend sind, sondern auch, wenn sie in der Silvesternacht ihre Unterwäsche betrachten. Die ist an diesem Tag bei 99% aller Italiener Rot. Das bringt angeblich Glück für das neue Jahr. Kein Wunder, dass rote Unterwäsche gerne zu Weihnachten verschenkt wird.

Linsen am Neujahrstag

Nicht nur rote Unterwäsche gehört am Jahreswechsel zum Aberglauben. Dazu gesellen sich noch Linsen. Sie stehen für Reichtum und Glück. Je mehr Linsen, desto reicher und glücklicher wird man. Kein Wunder, dass Lenticchie con Cotechino - ein Essen mit braunen Linsen - eine traditionelle Mahlzeit sind.

Aberglauben, den wir auch kennen

Einige Überschneidungen gibt es aber dennoch. Auch in Italien bringt zerbrochenes Glas Unglück. Schnell eine Prise Salz drauf und etwas über die Schulter geworfen und alles wird wieder gut. Auch aufgespannte Regenschirme in der Wohnung bringen Unheil und gekreuzte Hände beim Begrüßen oder Verabschieden mag der Italiener ebenfalls nicht.

Sogar das Olivenöl darf beim italienischen Aberglauben nicht fehlen

Wir als Olivenöl-Liebhaber finden diesen Aberglauben natürlich besonders herrlich. Olivenöl ist ein wertvolles Gut und die Italiener sind zu Recht sehr stolz darauf. Deshalb darf man es nicht verschwenden. Olivenöl allzu großzügig einzusetzen gilt als Verschwendung und man riskiert damit, viel Geld zu verlieren. Nun, da wollen wir lieber nichts riskieren.

Mit all diesem Wissen solltest du sowohl in Italien wie auch in Deutschland unbeschadet davonkommen.

Einen verletzungsfreien Freitag den 13. wünscht
Dein Team von marirosa

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Tags: Wissen

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